Fadenlifting – V-Lift

Fadenlifting – V-Lift 2017-05-26T08:44:17+00:00

Sanftes, narbenfreies Softlifting ohne Skalpell

Beim Fadenlifting handelt es sich um ein Behandlungsverfahren, das in einer doppelten Wirkung resultiert: Straffungs- & Regenerationseffekt. Biologisch abbaubare Fäden werden dabei je nach Region und Befund in unterschiedlicher Art und Weise im Hautgewebe platziert mit der Unterscheidung von 2 Haupt-Techniken: Bei der „Floating Threat“ – Technik werden mehrere, hauchdünne Fäden meist in der tiefen Lederhaut (Kutis) bzw. der Übergangszone zwischen Lederhaut und Unterhaut (Subkutis) im Sinne einer inneren Stützstruktur mit stimulierendem Effekt eingelegt. Hier liegt das Ziel in der Bindegewebsneubildung  und dem Wiederaufbau des hauteigenen Kollagen-Stützgerüstes und nicht darin, das Gewebe in eine neue Position zu ziehen. Durch das sog. Kollagen-Remodelling kommt es in den folgenden Wochen und Monaten zu einem sekundären Lifting-Effekt.

Die tiefergreifende (subkutane) „Anchorage“ – Technik bietet die Möglichkeit, wenige stärkere und längere Fäden tiefliegender und fester zu verankern und somit einen sofortigen Lifting-Effekt mit einer Höherposition des Gewebes zu erreichen (V-Lift). Durch den Prozess der Biostimulation erfolgt über die darauffolgenden Wochen einen Straffungs- und Regenerationseffekt des Bindegewebes. Diese Technik wirkt somit doppelt der Schwerkraft entgegen. Die Zielsetzung ist, wieder einen jugendlicheren „V-Shape“ des Gesichts und Gesicht-Hals-Übergangs mit höheren Wangen und definierterem Kinn-Kieferwinkel im Gegensatz zum gealterten „Ʌ-Shape“ zu erhalten. Dabei bietet das Fadenlifting eine exzellente Lösung, wenn sich der Absenkungsprozess noch nicht besonders stark entwickelt hat und noch kein operatives Lifting erforderlich oder gewünscht ist.

Bei dem Prozess der Hautstraffung, die sich über die folgenden Wochen entwickelt, ummanteln hauteigene Bindegewebszellen die Fäden mit Kollagenfasern, während sich die Fäden sukzessive über ca. 12 Monate auflösen. Diese bestehen aus langjährig erprobten Materialien. Wir bevorzugen dabei Polymilchsäure/Glykolsäure oder Polydioxanone (PDO) im Gegensatz zu Erdöl-basierten Kunststoffen, die wir nicht anwenden. PDO-Fäden (z.B. Venus V-Line) sind entweder glatt oder mit kleinen Widerhäkchen oder Kügelchen konstruiert. Die Polymilchsäure/Glykolsäure-Fäden (z.B. Silhouette Soft®) besitzen sog. bidirektionale, handgeknüpfte Kegelchen (Durchmesser ca. 1 mm), die die Fäden im Gewebe stabilisieren.

Zur Behandlung mit der Fadenlift-Technik

Nach genauer Definition und Anzeichnung des Fadenvektors werden die Fäden unter lokaler Betäubung mit speziell geformten Nadeln vorsichtig in die entsprechende Ebene unter die Haut geschoben, im gewünschten Vektor platziert, angezogen und gestrafft. Der Eingriff dauert 30-45 Minuten.
Bei der „Floating Threat“ – Technik ergibt sich keine Ausfallzeit. Bei der „Anchorage“ – Technik können Schwellungen bis zu durchschnittlich 2 Tagen bestehen und die schmerzlosen Einstichstellen bis zu 7 Tagen sichtbar sein und mit Make-up überdeckt werden. Die Ergebnisse können bis zu 2 Jahre, manchmal auch länger anhalten.

Das Fadenlifting kann je nach Befund mit anderen ästhetischen Methoden, z.B. Injektionen von Botox (Botulinumtoxin) und/oder Hyaluron, medizinischen Peelings, Medical Needling oder medizinisch-kosmetischen Behandlungen kombiniert werden. Dabei sollten diese Behandlungen am Besten vor dem Fadenlift und nicht am selben Tag durchgeführt werden. Nach dem Fadenlifting sollten für 2 Wochen keine Gesichtsmassagen, oder sonstige, das Gewebe mechanisch beanspruchende Prozeduren vorgenommen werden.

Indikationsspektrum

Die besten Erfolge lassen sich bei moderater Schlaffheit in folgenden Arealen erzielen:

  • Augenbrauen

  • Wangen und Jochbeinbereich

  • Mittelgesicht und nasolabial

  • Oberlippe

  • Kinn-Kieferlinie

  • Hals

  • Décolleté

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