Botox München – Botulinumtoxin & Botox Light (Mesobotox)

Botox München – Botulinumtoxin & Botox Light (Mesobotox) 2017-07-20T14:26:28+00:00

Näheres zu Botox München bzw. Botulinum (Botulinumtoxin A)

Botox München – In unserer Praxis in München bieten wir Ihnen eine zeitgemäße, die Natürlichkeit Ihrer Gesichtszüge berücksichtigende Faltenbehandlung mit Botox, die auf langjähriger Behandlungserfahrung und äußerst sicherem Umgang mit dem Medikament basiert, an.

Neben der Bezeichnung Botulinumtoxin bzw. Botox sind auch Botulinum oder Botulinustoxin gängige Synonyme. Der Begriff „Botox“ ist aber eigentlich ein geschützter Name des gleichnamigen verordnungspflichtigen Medikaments und hat sich im Laufe der Zeit als Schlagwort etabliert. Botox bezieht sich auf Botulinumtoxin A. Dies ist ein Eiweiß, ein Medikament, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Wird es in einen Muskel injiziert, blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse. Dadurch wird dann der entsprechende Muskel, je nach Dosierung, nicht mehr so stark wie gewohnt angespannt beziehungsweise vorübergehend geblockt. Andere Nervenfunktionen der Haut, wie das Fühlen oder Tasten, werden nicht beeinflusst.

Mit Hilfe dieses Muskel-entspannenden Effekts können mimische Falten, etwa im Gesicht, gleichmäßig geglättet werden. Die volle Wirkung nach einer Behandlung mit Botulinum entfaltet sich 3-8 Tage nach der Einspritzung und hält 3-6 Monate an, da im Laufe der Zeit wieder neue Verbindungen zwischen Nerven und Muskulatur gebildet werden. Ein nachhaltigerer Effekt wird durch Wiederholungsbehandlungen erzielt.

Zur ästhetischen Behandlung mit  Botox

Die Lösung mit Botulinum wird mit einer sehr feinen Nadel  in den entsprechenden Muskel gespritzt. Die Einstichstellen sind kaum zu sehen. In sicheren Händen bietet Botulinumtoxin verschiedene Therapiemöglichkeiten: zum Beispiel können wir Zornesfalten, Stirnfalten, Lachfalten, Augenfältchen, „Krähenfüße“, Plisséfältchen der Oberlippe, Fältchen am Nasenrücken sowie senkrechte Falten am Hals sehr schön mit Hilfe von Botox behandeln. Ebenso können wir die Augenbrauen, nach unten gezogene Mundwinkel und die Nasenspitze damit leicht liften bzw. anheben.

Die Behandlung dauert ein paar Minuten, danach  können Sie sofort wieder Ihren beruflichen oder privaten Tätigkeiten nachgehen, es gibt keine Downtime (Ausfallzeit). Wenn die volle Wirkung des Botulinumtoxin (Botox) einsetzt, sorgen die geglätteten Partien für eine optische Verjüngung. Diese verbesserte Optik und frischere Ausstrahlung wirkt sich meist auch positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus.

Was ist Mesobotox – Botox Light?

Bei der Mesobotox-Therapie wird die Eigenschaft von Botulinum mit der stimulierenden Wirkung einer Mesotherapie kombiniert. Hierbei wird das Botulinumtoxin  mittels Mikroinjektionen ganz oberflächlich und in stärker verdünnter Form in die Haut eingebracht. Das erfolgt mit einer Mikronadel und mehreren Mini-Injektionen. Dieses stärker verdünnte und oberflächlicher injizierte Botox spricht somit nur die Mikromuskulatur des Gesichts an, daher die Bezeichnung Botox Light. Die Hautoberfläche erfährt dadurch eine sichtbare Straffung sowie Porenverfeinerung. Die tiefere mimische Muskulatur wird durch diese Form der Injektionstherapie nicht angesprochen. Botox Light ist daher zur Behandlung ganz feiner Fältchen und zur Verfeinerung und Straffung des Hautbildes sehr gut geeignet.

Botox gegen Kopfschmerz, Migräne und verstärktes Schwitzen der Achseln

Auch andere  Beschwerden wie Spannungskopfschmerz, Migräne und übermäßiges Schwitzen, vor allem der Achseln (Hyperhidrosis axillaris, Hyperhidrose), können durch eine Behandlung mit Botox sehr effizient therapiert werden.

Bei der Behandlung des Schwitzens wird der Effekt genutzt, dass die Überträgersubstanz zur Aktivierung der sog. ekkrinen Schweißdrüsen derselben entspricht, die die Impulse zur Aktivierung  z. B. mimischer Muskeln vermittelt. Daher kann Botulinum lokal die Schweißproduktion vorübergehend (für durchschnittlich 5-7 Monate) blocken. Dies hat keine  Auswirkungen auf die Schweißbildung an anderen Körperstellen, hier kommt es, entgegen mancher landläufiger Meinung, auch nicht zu einem verstärkten Schwitzen.

Was ist bei einer Botox-Behandlung noch zu berücksichtigen?

Falten, die nicht auf der Aktivität der Muskeln (Mimik) beruhen, sondern durch Alterung der Haut, Abbau bzw. Verminderung des Unterhautgewebes oder UV-Schädigung eingetreten sind, können durch andere Verfahren gebessert werden. Sollten nach der Korrektur tieferer Falten mit Botox im Behandlungsbereich noch Restfältchen erkennbar sein, so kann die Injektion von Botulinum mit jeder anderen Methode zur Faltenbehandlung kombiniert werden. Hier gibt es sehr effektive Möglichkeiten der Kombination, z.B. mit Hyaluron, Peelings, Medical Needling, IPL– und anderen Verfahren, deren Einsatz wir genau auf Ihre Hautbedürfnisse abstimmen und dabei größten Wert auf natürliche Ergebnisse legen. Wir informieren Sie gerne über die für Sie passenden Möglichkeiten.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit, bei bestimmten Muskel- und Nervenerkrankungen (z. B. Myasthenia gravis), bei bestimmten Autoimmunerkrankungen, während der Therapie mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosid-Antibiotika) sowie bei akuten Hautkrankheiten oder Entzündungen im Behandlungsareal darf eine Behandlung mit Botox nicht durchgeführt werden. Bei der Einnahme blutgerinnungshemmender Medikamente bzw. bei bekannten Gerinnungsstörungen wird je nach Befund und Lokalisation individuell entschieden, ob eine Behandlung mit Botulinum durchgeführt werden kann.

Bei der Behandlung mit Botox kommt es natürlich auf die richtige Analyse der Falten und der Muskelanatomie, die Dosis des Medikaments, die Lokalisation und Technik des Spritzens sowie die Konstitution der Patientin/des Patienten an. Langjährige ärztliche Erfahrung und Behutsamkeit im Umgang mit Botulinumtoxin sowie regelmäßige Weiterbildungen sind eine Grundvoraussetzung.  In den richtigen professionellen Händen ist die Anwendung von Botox sehr sicher und ästhetisch äußerst befriedigend.

Gut zu wissen

Die medizinischen Erfahrungen mit Botulinumtoxin erstrecken sich mittlerweile über Jahrzehnte (siehe auch Infokasten unten „Kurz zur Geschichte von Botox“) und millionenfache Behandlungen. Dabei sind keine Langzeitnebenwirkungen bekannt geworden. Auch wurden weltweit nach ästhetischen Botox-Behandlungen keine schweren Allergien oder gar Todesfälle berichtet. Artikel und Schlagzeilen in der Laienpresse müssen immer hinterfragt werden und enthalten meistens keine wissenschaftlich haltbaren Hintergrundinformationen. Weiterführende Stellungnahmen gibt auch die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie DGBT.

Wir verwenden Botulinum in einer extrem starken Verdünnung, die nur das Ziel hat, einen starken, störenden Muskeltonus abzuschwächen, und deutlich niedriger liegt als z.B. zur Behandlung von Muskelverkrampfungen im Augen- oder Halsbereich oder von spastischen Muskelverkrampfungen bei Kindern. Und selbst diese höheren, medizinisch indizierten Dosierungen sind bei professioneller Indikation und Anwendung risikoarm. Eine gefährliche Dosis würde ca. 100-1000mal höher als die Dosis, die wir einsetzen, sein.

Botulinumtoxin kann nicht ins Gehirn gelangen, da es aufgrund seiner Größe nicht die sogenannte Blut-Hirn-Schranke durchdringt. Es wird an der Stelle der Einspritzung zerlegt und verbleibt auf wenigen Millimetern im Umkreis dieser Stelle fixiert.

Es gibt keine körperliche Abhängigkeit von Botox. Eine Behandlung kann bei Erwachsenen jeder Zeit, je nach Indikation begonnen werden. Es gibt keine, über den individuellen Alterungsprozess hinausgehende, verstärkte Faltenbildung nach Absetzen einer Botulinumtherapie und keine biologische Verpflichtung zur dauerhaften Therapie. Lediglich ein schönes Ergebnis und ein entspannterer Gesichtsausdruck führen dazu, dass sich Patientinnen und Patienten für regelmäßige Wiederholungsbehandlungen entscheiden.

Die wirklichen Risiken liegen nicht beim Medikament selbst, sondern in unseriösen Rahmenbedingungen (Botox-Parties, Flat-Rate- oder Billigangebote, „Hinterzimmerbehandlungen“ bei Kosmetikerinnen oder Frisören), bei denen die medizinischen Standards nicht eingehalten werden. Botulinumtoxin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament nach § 1 Nr. 1  der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV). Botoxbehandlungen durch Personen ohne ärztliche Approbation inkl. Heilpraktikern sind daher nicht möglich, denn sie sind weder zum Bezug noch zur Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel berechtigt. Ein Verstoß gegen dieses Gesetz entspricht einem Vergehen nach § 96 des Arzneimittelgesetzes (AMG), das mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden kann.

Die Grundlage für eine erfolgreiche und sichere ästhetische Behandlung mit Botulinum bildet (unter Verwendung  bester Produktqualität) die professionelle ärztliche Erfahrung.

Die erste Charakterisierung von Botulinumtoxin gelang 1897. 1946 wurde Botulinumtoxin A erstmals in reiner Form hergestellt. Bald erkannte man, dass sich durch Einspritzung damit die Muskelaktivität gezielt dämpfen bzw. blockieren ließ. Seit den 1960er Jahren erforschte der amerikanische Augenarzt Dr. Scott das Botulinumtoxin und suchte 20 Jahre lang mit seinem Kollegen Dr. Schantz nach Möglichkeiten der medizinischen Nutzung. 1980 wurde es erstmals gezielt einem Menschen als Medikament injiziert. 1989 wurde das erste Medikament, das Botulinumtoxin A enthielt, in Amerika zugelassen, nachdem es zur Behandlung von Strabismus (Schielen), Blepharospasmus (krankhaftem Lidkrampf) und anderen Muskelerkrankungen erprobt worden war. Dr. Alan Scott hatte bereits das Verstreichen von Gesichtsfalten nach der Behandlung des Lidkrampfes als „Nebenwirkung“ beobachtet. Seine Mitarbeiterin Dr. Jean Carruthers und ihr Mann Dr. Alistair Carruthers erforschten seit 1988 als erste die Möglichkeiten zur Faltenkorrektur mit Botulinumtoxin A. Die erste Publikation dazu erschien 1990. Ab 1995 nahm die Anwendung von Botox zur Behandlung von Mimikfalten exponentiell zu.

In Deutschland wird Botulinumtoxin A als Medikament nicht nur unter dem Markennamen Botox® (Firma Allergan), sondern von derselben Firma auch für ästhetische Indikationen als Vistabel® und von den folgenden Firmen bzw. Marken angeboten: Azzalure® (Firma Galderma), Dysport® (Firma Ipsen), Xeomin® und Bocouture® (Firma Merz). Es gibt noch weitere Präparate mit anderen Handelsnamen. Wir haben uns in der Wirkungsbeschreibung, auch im Hinblick auf die langjährige Erfahrung, auf die am längsten auf dem Markt befindlichen und getesteten Präparate konzentriert.

In der Herstellung von Botulinumtoxin-Präparaten spielen die Untersuchungen zur Chargenfreigabe eine wichtige Rolle. Über Tierversuche und andere Methoden müssen die Produktsicherheit und Wirkstärke jeder einzelnen Charge nachgewiesen werden. Dies ist eine Auflage der Gesundheitsbehörden für Arzneimittelhersteller. Für die Überprüfung von Botulinumtoxin-Präparaten galt dabei bis 2011 der LD50-Test an Mäusen als Standard.

Die Firma Allergan hat ein Testverfahren zur Chargenfreigabe  entwickelt, bei dem Zellkulturen verwendet und Versuchstiere nicht mehr benötigt werden (SNAP-25-Test). Der Hersteller erhielt 2011 von der US-Behörde FDA und 2012 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Zulassung für den Test. Allergan gewährleistet auch mit dem neuen Testverfahren das hohe Maß an Sicherheit und macht Tierversuche im Rahmen der Chargenfreigabe obsolet. Die Herstellung, Eigenschaften und Qualität der Botulinumtoxinpräparate bleiben unverändert. Wir arbeiten bereits seit über 15 Jahren mit den Präparaten dieses Herstellers und können die unveränderte Qualität bestätigen. 2016 hat auch die Firma Merz die Zulassung für den Test an Zellkulturen erhalten.

Aufgrund der ethischen Aspekte arbeiten wir ausschließlich mit Präparaten, deren Hersteller diese Testmethode zur Chargenfreigabe anwenden.

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