Dermatochirurgie – Ambulante Operationen

Dermatochirurgie – Ambulante Operationen 2017-10-24T10:27:25+00:00

Ambulante Operationen sind kleine und große operative Eingriffe an der Haut, die in örtlicher Betäubung in unserer Praxis durchgeführt werden, und nach denen Sie anschließend wieder nach Hause gehen. Dabei legen wir besonderen Wert auf modernste Operationsverfahren und Nahttechniken, um für Sie auch ästhetisch das bestmögliche Ergebnis zu erhalten.

Wir entfernen alle gut- und bösartigen Hautveränderungen (sowie deren Vorstufen). Dabei muss man zwischen medizinisch notwendigen Operationen von bösartigen Hauttumoren und deren Vorstufen im Gegensatz zu Operationen von gutartigen Hauttumoren und Hautveränderungen als kosmetisch-ästhetischer Wunschleistung unterscheiden.

Operationen bösartiger Hauttumore (Hautkrebs) und deren Vorstufen (Präkanzerosen)

umfassen folgende Diagnosen:

  • Melanom (schwarzer Hautkrebs)
  • Spinozelluläres Karzinom (Stachelzellkarzinom)
  • Basalzellkarzinom (Basaliom)
  • Aktinische Keratose
  • Morbus Bowen
  • Atypischer/dysplastischer Nävus (auffälliges Muttermal)
  • Seltenere Sonderformen von bösartigen Hauttumoren

Selbstverständlich werden diese Tumore anschließend dermatohistopathologisch (feingeweblich) in einem Speziallabor untersucht und das Ergebnis mit Ihnen besprochen sowie das weitere Vorgehen festgelegt.

Operationen gutartiger Hauttumore und Hautveränderungen

umfassen z.B. folgende Diagnosen:

  • Fibrom
  • Seborrhoische Keratose (sog. „Alterswarze“)
  • Dermaler Nävus (erhabenes meist hautfarbenes Muttermal)
  • Zyste
  • Histiozytom
  • Seltenere gutartige Hauttumore

Auch bei diesen Hautveränderungen wird nach der Entfernung bei nur geringstem differentialdiagnostischem Verdacht der Möglichkeit einer nicht-gutartigen Veränderung noch eine dermatohistopathologische (feingewebliche) Analyse im Speziallabor angeschlossen.

Vorgehensweise bei ambulanten dermatologischen Operationen

Während eines Sprechstundentermins werden Sie über die Operation aufgeklärt und das Datum für den operativen Eingriff festgelegt. Sie erhalten zusätzlich einen Aufklärungsbogen, den Sie mit nach hause nehmen und bitte ausfüllen und bei Einverständnis unterschreiben. Lesen Sie unseren Aufklärungsbogen über den geplanten Eingriff bitte sorgfältig durch und füllen ihn bitte aus.

Am Tag der Operation sollten Sie morgens frühstücken, kommen dann zum Termin in die Praxis und bekommen eine örtliche Betäubung (kleine Spritze mit dünner Nadel zur Betäubung der zu entfernenden Hautveränderung). Die Operation ist daher schmerzfrei. Nach ca. einer Stunde oder etwas mehr klingt die Betäubung ab. Ein Wundschmerz wird danach meist kaum oder überhaupt nicht gespürt. Nur in Ausnahmefällen ist die Einnahme eines leichten Schmerzmittels notwendig (kein Aspirin, sondern z.B. Ibuprofen-Tabletten).

Sie können anschließend je nach Eingriff wieder nach Hause oder zur Arbeit gehen. Das operierte Hautgebiet sollten Sie jedoch vor mechanisch belastenden Einflüssen schützen, damit die Haut gut verheilen kann. Wenn mit Ihnen die Gabe von Beruhigungsmitteln vereinbart wurde, müssen Sie sich bitte nach der Operation von einer Begleitperson nach Hause bringen lassen. Auch sollten Sie nach der Operation nicht selbst Auto fahren.

Den Wundverschluss führen wir mit modernsten plastisch-chirurgischen Nahttechniken durch. Dabei verwenden wir meist resorbierbares (selbst auflösendes) Nahtmaterial, das in der Haut verbleibt, sich nach einigen Wochen bis Monaten auflöst und somit nicht mehr entfernt werden muss. Während dieser Zeit fühlt man eine kleine Verhärtung unter der Narbe. Die Hautoberfläche wird zusätzlich mit atmungsaktiven Klammerpflastern geklebt und/oder ein Pflasterverband angelegt. In bestimmten Fällen sind jedoch auch zusätzlich Nähte in der Hautoberfläche erforderlich, die dann je nach Lokalisation am 6. bis 14. postoperativen Tag gezogen werden.

Bitte fragen Sie uns nach Allem, was Ihnen unklar ist, wir beraten Sie gerne.

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